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Insektenbefall durch Eichenprozessionsspinner

Herausgegeben von Der Bausachverständige 3 2020 in Baurecht · 15/9/2020 15:46:18
Tags: 15.09.2020

Wenn ein Grundstück von den Raupen des Eichenprozessionsspinner befallen wird, sieht das extrem beängstigend und bedrohlich aus. Tausende Tiere siedeln sich in solchen Fällen auf Bäumen oder Hauswänden an. Nachdem die Verbreitung der Insekten verhindert werden soll, müssen solche so genannten Gespinstnester wegen der damit verbundnen Gesundheitsgefahr für Anwohner und Passanten tunlichst entfernt werden. Die Brennhaare der Raupem können bei Kontakt zu Ausschlägen, Husten und sogar Asthma führen. Die Behörden können den Eigentümer des Anwesens zur Beseitigung der Nester durch eine Fachfirma verpflichten - zumindest dann, wenn eine Absperrung des betroffenen Baums nicht möglich ist. Die Ausgaben dafür muss der Grundstücksbesitzer selbst tragen und kann sie nicht der öffentlichen Hand in Rechnung stellen (VW München, Aktenzeichen 10 CS 19.684).


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